Kräuter unterstützten eine gesunde Lebensweise

Gartenarbeit macht das Leben gesünder, da man an der frischen Luft ist, sich viel bewegt und durch selbst Angebautes sich auch noch gesund ernährt. Wer sich zu den Glücklichen zählen kann und eine Gartenparzelle besitzt, kann sich diesem gesunden Hobby erfreuen. Aber auch alle anderen können im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas Platz für die individuelle Anpflanzung des Lieblingsgemüses oder zumindest von genügsamen Kräutern schaffen.

Kräuter sind besonders pflegeleicht, verfeinern unsere Gerichte und unterstützen alle, die gesund leben wollen. Man kann sie im kleinsten Topf anpflanzen und sie gedeihen. Dazu muss man sie nicht immer klassisch auf der Fensterbank anbauen, auch auf der Treppe oder der warmen Hauswand gedeihen sie fantastisch.

Ein Kräuterbeet sollte allerdings möglichst Windgeschützt und an einem sonnigen Plätzchen angelegt werden, dann ist ein prachtvolles Gedeihen garantiert. Einheimische Kräuter, wie Petersilie oder Schnittlauch begnügen sich aber auch mit einem halbschattigen Platz.

Wem kein natürlicher Windschutz zur Verfügung steht, kann sich einen anpflanzen. Hecken bilden ein günstiges Klima und schützen vor Wind und Regen. Sie haben aber nicht nur einen sinnvollen Nutzen, sondern sehen zudem auch gut aus.

Zusätzlich zum geeigneten klimatischen Bedingungen ist die Erde ausschlaggebend für ein gutes Gelingen. Ein optimaler Mix besteht zu je einem Drittel aus kompostierter Erde, Sand und Gartenerde. Befinden sich die Pflanzen/Kräuter noch im Wachstum sollte man alle 4 bis 6 Wochen nach düngen, damit diese die noch notwendigen Nährstoffe erhalten. Danach sollten die Pflanzen in Ruhe reifen und sich so gegen die Kälte des Winters wappnen.

Viele Kräuter können sehr gut draußen überwintern. Zu diesen gehört beispielsweise der Thymian. Regelmäßiges Gießen an frostfreie Tagen verhindert sein austrocknen und so kann man sich auch im kommenden Jahr wieder daran erfreuen beziehungsweise ernähren. Inzwischen weiß man auch wieder Wildkräuter, wie Brennnessel, Spitzwegerich, Königskerzen und Disteln zu schätzen. Diese sind alles andere als wertloses Unkraut und können als Aufguss oder verarbeitet zu Salben bei so mancher Krankheit hilfreich sein.

Mediterrane Kräuter, wie Lorbeer, Zitrusgewächse und Rosmarin zählen allerdings nicht zu den winterfesten Kräutern. Sie sollten bereits im Herbst in eine frostfreien aber kühlen Raum gebracht werden, damit sie kein Frost abbekommen.

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